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Hamburg Sehenswürdigkeiten

Entdecken Sie die Schönheit und Vielseitigkeit der Hansestadt und besuchen Sie die zahlreichen Hamburg Sehenswürdigkeiten. Egal ob eine Rundfahrt über die Alster, eine Besichtigung der neugotischen Backsteinbauten in der Speicherstadt oder eine Party-Tour über die Reeperbahn, Hamburg bietet mit seinen Sehenswürdigkeiten einen abwechslungsreichen Urlaub. Weitere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten finden Sie auch in unseren Hamburg Fotos sowie in unseren Reiseinformationen.


© Rami Tarawneh / Wikimedia Commons

Rathaus

Das Rathaus ist mit seiner beeindruckenden Architektur im Neo-Renaissance Stil mit Abstand der prachtvollste Bau der Stadt. Es steht ganz im Kontrast zur bodenständigen und zurückhaltenden hanseatischen Art. Prächtiger Sandsteinbau, eine aufwendig verzierte Fassade und eine größtenteils prunkvolle Innenausstattung spiegeln das Selbstbewusstsein und die Macht der Hamburger Kaufmannschaft wieder.

Nachdem das alte Hamburger Rathaus im Jahr 1842 völlig abgebrannt war, wurde das neue Rathaus von 1886 bis 1897 direkt neben der Hamburger Börse erbaut. Zwar musste das Gebäude aufgrund des morastigen Untergrunds mit großem Aufwand auf über 4.000 Eichenpfählen stabilisiert werden, die direkte Verbindung zur Börse durch zwei Flügel vereinfachte jedoch die Erledigung von Handels- und Regierungsgeschäften.

Das Rathaus ist heute noch Sitz des Senats und der Bürgerschaft der Stadt. Der Senat ist im rechten, die Bürgerschaft im linken Flügel des riesigen Gebäudes (112 m Länge, 70 m Breite, 112 m Höhe) untergebracht. Das Innere des Gebäudes weist die unterschiedlichsten Stilrichtungen auf: Renaissance, Barock und Klassik. Von den insgesamt 647 Zimmern sind vor allem der Große Festsaal mit den Gemälden von Hugo Vogel, das Bürgermeisterzimmer mit dem Goldenen Buch der Hansestadt Hamburg, der Senatssaal mit dem gläsernen Dach und der Kaisersaal mit seiner auffälligen Deckenmalerei hervorzuheben. In der Mitte des Innenhofes befindet sich ein Hygieia-Brunnen. Im Sommer kann man hier Kaffee und Kuchen zu sich nehmen und es finden hin und wieder Klassikkonzerte unter freiem Himmel statt. Abends ist der Innenhof bis 23.00 Uhr hell beleuchtet und lädt zu Besichtigungen ein.


© carsten jacobs / Wikimedia Commons

Alster und Alsterrundfahrt

Die Alster ist ein Fluss, der in einem Moortümpel in Schleswig-Holstein entspringt und nach 56 km direkt im Hamburger Zentrum in einem nur 2,5 Meter tiefen Stausee, der Alster, mündet. Die Alster wird durch die Kennedybrücke und die Lombardbrücke in Binnen- und Außenalster getrennt. Die Binnenalster ist der kleinere, in der Stadt gelegene Teil. Die Außenalster ist ein Mekka für alle Hamburger Wassersportfans. Besonders bei gutem Wetter tummeln sich auf der Außenalster zahlreiche Segler, Paddler und Ruderer. Die Binnenalster ist vor allem bekannt durch seine wunderschöne Promenade mit prachtvollen Gebäuden. Herrlich entspannen lässt es sich sowohl an der Außenalster als auch an der Binnenalster mit einem original Hamburger Alsterwasser in einem der umliegenden Cafés und Restaurants oder in der „Langen Reihe“, der Haupteinkaufsstraße des lebendigen Stadtteils St. Georg. Ein Spaziergang entlang der Alster gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Hamburg-Besuchs. Dabei kann man eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise das Museum für Völkerkunde, das Literaturhaus sowie die Kunsthalle, eines der wichtigsten Museen in Deutschland, erkunden.

Ein weiteres Muss ist eine Schifffahrt mit einem echten Alsterdampfer. Mit diesem kann man am besten die zahlreichen Kanäle, Fleete sowie die Alster mit ihren zahlreichen Brücken entdecken, denn Hamburg hat mehr Brücken als Venedig zu bieten. Startpunkt ist täglich der Jungfernstieg. Die Fahrzeit variiert je nach Tour zwischen ein und drei Stunden. So gibt es beispielsweise die knapp einstündige Alsterrundfahrt vorbei an den Stadtteilen Uhlenhorst, Winterhude, Eppendorf, Harvestehude und Rotherbaum. Knapp zwei Stunden dauert die Alsterkreuzfahrt, die vom Jungfernstieg zum Winterhuder Fährhaus führt. Bei einer Fleetfahrt startet das Boot an der Alster und fährt die Teilnehmer bis in die Speicherstadt. Die angebotenen Kanalfahrten haben den Stadtparksee, den Goldbekkanal und den Rondeelteich zum Ziel. Im Sommer kann man zusätzlich jeden Abend um 20:00 Uhr einen Dämmertörn unternehmen, welcher der Route der Kanalfahrten folgt.


© Gegeours / Wikimedia Commons

St. Michaeliskirche

Der Turm der Michaeliskirche, der von den Hamburgern auch liebevoll „Michel“ genannt wird, prägt mit seiner stattlichen Höhe von 132 Metern und seinem charakteristischen Helm das Stadtbild der Hansestadt. Die jüngste der fünf Hauptkirchen ist das Hamburger Wahrzeichen und eines der bedeutendsten Barockbauten Norddeutschlands. Im Jahr 1750 durch einen Blitzschlag, im Jahr 1906 durch einen Brand und im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört, wurde die Kirche immer wieder neu aufgebaut.

Die Halle der evangelischen Kirche bietet mit ihren goldenen Verzierungen ein festliches Auditorium für Kirchenveranstaltungen mit bis zu 2.500 Plätzen und wird vor allem für große Oratorien und Gottesdienste genutzt. Täglich wird hier übrigens auch die Orgel gespielt. Von Mai bis September gibt es hier wochentags und samstags sogar Orgelkonzerte.

Über 453 Stufen oder per Fahrstuhl kann man die 82 m hohe Turmplattform erreichen. Von oben hat man dann einen wunderbaren Ausblick auf den Hafen, die Elbe, die Innenstadt und die Alster. Auf dem 2. Turmboden findet donnerstags, samstags und sonntags nachmittags eine Multivisionsschau statt. Auf einer 5-Meter-Panoramaleinwand wird dann die 1.000 jährige Geschichte Hamburgs in eindrucksvollen Bildern dargestellt (Eintritt, 2,50 €, für Turmbesucher ermäßigt). Täglich um 10.00 und 21:00 Uhr bläst der Türmer einen Choral. Die Turmuhr ist übrigens die größte in Deutschland. Die Ziffernblätter haben einen Umfang von mehr als 24 Metern und jede einzelne Ziffer ist über einen Meter groß.


© Daniel Schwen / Wikimedia Commons

Jungfernstieg und Alsterarkaden

Der Jungfernstieg an der Alster ist Hamburgs Prachtstraße. Schon früher wurden hier unverheiratete Töchter („Jungfern“) von ihren Familien ausgeführt. Die Hamburger lieben die Shoppingkultur an dieser historischen Meile. Große Kaufhäuser wie das bekannte Alsterhaus, schöne Passagen wie die des Hamburger Hofes oder der Europapassage und exklusive Boutiquen laden hier förmlich dazu ein.

Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust gab im März 2002 den Startschuss für den internationalen Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Jungfernstiegs. Momentan kann man z.B. im Alex am Alsterpavillion mit herrlichem Blick auf die Binnenalster was trinken oder schlemmen. Durch die Verbreiterung und die Verschönerung des Jungfernstiegs wird das Gastronomieangebot in naher Zukunft noch gesteigert. Das traditionsreiche Kino „Streits“ verfügt ebenfalls über eine gemütliche Lounge und zeigt ausgewählte aktuelle Filme. Außerdem befindet sich der Alsteranleger mit zahlreichen Schiffen ebenfalls direkt am Jungfernstieg: Starten Sie von hier Ihre Schifffahrt durch Hansestadt Hamburg!

Am Jungfernstieg auf dem Weg zum Rathaus befinden sich auch die Alsterarkaden. Sie gehören zu Hamburgs Top-Adressen für exklusives Shopping und gehobene Gastronomie. Erbaut wurden sie im Jahr 1843 von Alexis de Chateauneuf. Die venezianisch anmutenden Arkaden sind ein wunderschöner Anblick und vermitteln einen Hauch von italienischem Lebensstil. Besonders im Sommer und an Sonntagen treffen sich hier sowohl Hamburger als auch Touristen, um gemütlich unter dem Bogengang der weißen Arkaden zu spazieren, den Straßenmusikanten zu zuhören und die Schwäne auf der Kleinen Alster zu beobachten.


© Gunnar Ries / Wikimedia Commons

Hamburger Hafen

Hamburg verdankt seinen liebevollen Spitznamen „Das Tor zur Welt“ seinem über 800 Jahre alten Hafen. Der Hamburger Hafen ist nicht nur der bedeutendste Hafen Deutschlands, er zählt auch zu den größten und wichtigsten Häfen der Welt. Etwa 11.000 Schiffe verkehren hier jährlich und verschiffen Waren in fast alle Länder der Welt. Und auch Passagierschiffen, wie beispielsweise das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die „Queen Mary 2“ laufen regelmäßig im Hafen ein.

Das gesamte Hafengebiet umfasst einschließlich der Wasserflächen 74,4 km². Einen guten Überblick über den gesamten Hafen hat man vom Hafenbalkon, den man von der U-Bahn-Station Landungsbrücken über ein paar Stufen schnell erreichen kann. Den Hafen selbst erkundet man am Besten einer gemütlichen und informativen Hafenrundfahrt in einer der zahlreichen Barkassen. Dabei kann man zwischen verschiedenen Routen und Themenfahrten, wie beispielsweise „Lichterfahrt“, „Abenteuer Hafen“ oder „Architektur Hafenrundfahrt“ wählen. Wer genaueres über die Geschichte des Hamburger Hafens erfahren möchte, sollte das Hafenmuseum besuchen. Die Geschichte der Seefahrt wird anhand zahlreicher Modelle und Originale im Maritimen Museum erzählt.

Der Höhepunkt des Jahres ist der seit 1977 stattfindende Hafengeburtstag. Das größte Hafenfest der Welt lockt dabei jeden Mai über eine Million Besucher aus der ganzen Welt in die Hansestadt. Drei Tage lang verwandelt sich der gesamte Hafen in ein riesiges Volksfest. Die Feierlichkeiten beginnen freitags mit der Einlaufparade der schönsten und größten Segel- und Kreuzfahrtschiffe der Welt, finden Samstagabend ihren Höhepunkt in einem gigantischen Feuerwerk und enden sonntags mit der Auslaufparade.
Bei einem Besuch des Hamburger Hafens gehört ebenfalls der traditionelle Fischmarkt zum Pflichtprogramm. Jeden Sonntagmorgen strömen über 70 000 Menschen zu dem riesigen bunten Markt. Hier wird alles gehandelt und lautstark angepriesen, von frischem Fisch über Obst bis hin zu Blumen oder Souvenirs. Wem die Öffnungszeiten von 5.00 bis 9.30 Uhr im Sommer und 7.00 bis 9.30 im Winter zu früh sind, der sollte den Fischmarkt nach einer durchfeierten Nacht auf der nahen Reeperbahn besuchen. Zahlreiche Nachtschwärmer trinken hier ein letztes Bier und stillen ihren Heißhunger mit einem Fischbrötchen oder tanzen die letzen Schritte zu Live-Musik in der Fischauktionshalle.


© Mbdortmund Wikimedia Commons

St. Pauli Landungsbrücken

Das maritime Herz der Hansestadt schlägt an den Landungsbrücken am Elbufer des Hafens. Die Landungsbrücken sind eine wichtige Anlegestelle für Hafenfähren und Ausflugschiffe. Ursprünglich wurde der fast 700 m lange Anleger quasi als Wasserbahnhof für die großen Personendampfer der Überseelinien gebaut. Auch heute hält hier noch der ein oder andere beeindruckende Luxusliner. Sie sind oft das erste Bauwerk, was auf dem Schiffsweg nach Hamburg ankommende Besucher zu sehen bekommen.

Auf dem Wasser schwimmend reagieren die Landungsbrücken flexibel auf die zweimal täglich eintretende Tide zwischen Ebbe und Flut. Der Turm an der Ostseite zeigt den Wasserstand an, der sich bis über drei Meter variieren kann. Außerdem schlägt die Turmuhr alle halbe Stunde die Schiffsglocke an.

Heutzutage sind die Landungsbrücken ein beliebtes Touristenziel. Souvenirshops, Restaurants, Imbissbuden, der Eingang zum alten Elbtunnel und die Museumsschiffe „Rickmer Rickmers“ und „Cap San Diego“ befinden sich in Nähe der St. Pauli Landungsbrücken.

Gegenüber den Landungsbrücken, auf der anderen Elbseite, befindet sich das Theater des Hafens. Seit 2001 wird hier erfolgreich das Musical "König der Löwen" aufgeführt. Täglich starten von den Landungsbrücken die Zubringerfähren, um die Besucher zum Musical zu bringen.

Sie wollen sich einen Besuch dieses faszinierende Musicals nicht entgehen lassen? Dann Bestellen Sie noch heute Ihre König der Löwen Karten.


© Iwonag / Wikimedia Commons

Alter Elbtunnel

Im Jahr 1911 wurde nach vierjährigem Bau der damals aufgrund des zunehmenden Verkehrsaufkommens dringend benötigte Elbtunnel feierlich eröffnet. Damals galt er als Wunderwerk der Technik, heute gehört er zu den wichtigsten Baudenkmälern Hamburgs.

Der Tunnel besteht aus zwei gekachelten Tunnelröhren, die 20 Meter tief unter dem Elbspiegel liegen, je 426,5 Meter lang sind und je eine Fahrspur besitzen. Der Eingang befindet sich an den Landungsbrücken. Vier große Aufzugkörbe befördern Personen und Fahrzeuge in fast 24 Meter Tiefe zu den Fahrbahnen und Fußwegen. Das andere Ende der Tunnelröhren befindet sich am südlichen Elbufer in Steinwerder. Dort werden die Tunnelbenutzer wiederum von Fahrstühlen an das Tageslicht gebracht. Natürlich ist auch der umgekehrte Weg durch den Tunnel möglich. Ansehnlich sind besonders die prunkvollen Kuppelbauten an den jeweiligen Enden des Tunnels sowie die Vorhalle für Fußgänger im östlichen Eingang und die Wände der Tunnelröhren mit den verschiedensten, mosaikfarbigen Kacheln.

Tipp: Spazieren Sie durch den Elbtunnel nach Steinwerder und genießen Sie von dort aus den herrlich Ausblick auf den Hamburger Hafen.


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Speicherstadt und Hafencity

Die Speicherstadt ist der größte zusammenhängende Lagerhauskomplex der Welt und mit den roten, neugotischen Backsteinbauten wohl eine der schönsten und beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in Hamburg. Umgeben von zahlreichen Fleeten und Kanälen, lagerten hier früher Kaffee, Gewürze, Tee, Teppiche und andere Waren aus der ganzen Welt. Und auch noch heute ist die Hamburger Freihandelszone ein Lager für zahlreiche Waren. Seit 2001 wird die Speicherstadt mit Beginn der Dämmerung illuminiert – durch die nächtliche Beleuchtung wird die Attraktivität der ohnehin schon schönen Speicherstadt noch gesteigert. Ein ganz besonderes Erlebnis bietet eine nächtliche Barkassenfahrt über die engen Fleete unter den zahlreichen Brücken hindurch.

Die Speicherstadt beherbergt außerdem zahlreiche Attraktionen und Museen. Sehenswert sind beispielsweise das Gewürzmuseum „Spicy’s“, das Zollmuseum, das Speicherstadtmuseum, das Automuseum „Prototyp“ oder die Ausstellung „Dialog im Dunkeln“. Im Hamburg Dungeon werden historische Ereignisse der Hansestadt auf eine gruselige Art und Weise von Laiendarstellern dargestellt. Die meistbesuchte Attraktion ist das Miniaturwunderland. In der größten Modelleisenbahn-Anlage der Welt kommen nicht nur die Kleinen zum Staunen.

An die Speicherstadt schließt sich die HafenCity an. Mit dem Bau der HafenCity im Jahr 1997 begann das größte Städtebauprojekt Europas. Die hochmoderne und außergewöhnliche Architektur steht im Kontrast zu den historischen Backsteinbauten der Speicherstadt. Zu den Sehenswürdigkeiten der HafenCity gehört das Unilever-Haus, das 2009 zu einem der technisch und architektonisch besten Bürobauten der Welt gekürt wurde, der Marco-Polo-Tower mit den teuersten Wohnungen der Stadt, das Kreuzfahrtcenter und vor allem die alles dominierende Elbphilharmonie, Hamburgs neues und gigantisches Konzerthaus.


© Hecki / Wikimedia Commons

Innenstadt

Die Innenstadt Hamburgs erstreckt sich vom Jungfernstieg über den Rathausmarkt bis hin zum Kontorhausviertel. Das Kontorhausviertel ist aufgrund seiner Gebäude bekannt, die im einzigartigen Stil der Kontorhausarchitektur aus Stahl und Backstein erbaut sind. Zu den eindruckvollsten Bauten dieses Stils gehören das Deichtorcenter, der Messberghof, der Sprinkenhof sowie das Chilehaus.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt sind die verschiedenen Kirchen mit ihren Besonderheiten. Die Jacobikirche ist durch ihre Arp-Schnitger-Orgel berühmt. Die Petrikirche ist die älteste Kirche der Stadt und die Nicolaikirche ist heute ein Ruinenmahnmal.

Auch einige Straßen sollten in der Innenstadt unbedingt besichtigt werden. Dazu gehört beispielsweise die Mönkebergstraße, die vom Rathausmarkt bis zum Bahnhof führt und die bekannteste Einkaufsstraße der Stadt ist. Oder auch der Neue Wall, wo die teuersten Geschäfte der Stadt angesiedelt sind.

Für alle, die Interesse an Stadtführungen, aber keine Lust auf große Gruppen haben, empfehlen wir die MP3 Stadtführer Hamburg. Stellen Sie sich aus den unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten Hamburgs Ihre individuelle Stadtführung zusammen. Zur Auswahl stehen z.B. die Speicherstadt, der alte Elbtunnel, die St. Nikolai Kirche, der Michel, die Cap San Diego und das Rathaus.


© Lipinski / Wikimedia Commons

Reeperbahn

Die Reeperbahn auf St. Pauli ist die berüchtigte Rotlichtmeile der Stadt und über die Grenzen des Landes bekannt. Im 17. Jahrhundert arbeiteten hier die Reepschläger, die aus Hanfseilen, den so genannten „Reepen“ (dänisch, zu deutsch: Seil) Schiffstaue drehten. Um 1805 entstanden dann am heutigen Spielbudenplatz die ersten Vergnügungspavillons. Aufgrund der Nähe zum schnell wachsenden Hamburger Hafen kamen viele Seeleute und Matrosen in das Viertel. Mit der Zeit entstand so eine bekannte Amüsiermeile für Seefahrer mit Bordellen, Striplokalen, Spielkasinos, Bars, Kneipen und Discotheken. Ab dem 20. Jahrhundert zog es dann nicht mehr nur die Seefahrer in das Viertel, sondern auch die „braven Bürger“ der Stadt.
Heute ist der „Kiez“ ein Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen gleichermaßen. Seeleute gibt es kaum mehr, die Schifffahrt ist weitgehend automatisiert worden. Trotzdem haben sich einige Haifischbars mit typischer Seemannsromantik in einigen Ecken halten können.

Zwar ist die Reeperbahn bei Tageslicht wahrlich keine Sehenswürdigkeit, doch mit der Dunkelheit erwacht sie zum Leben und bietet neben zahlreichen Bars, Kneipen und Diskotheken auch eine lebendige Theater- und Musikszene. Das St. Pauli Theater, direkt neben der aus der Fernsehserie „Großstadtrevier“ berühmten Davidwache, ist das älteste Theaterhaus in Hamburg, das bis heute spannende Inszenierungen für die Zuschauer bereithält. Das Schmidts Tivoli direkt nebenan bietet die erfolgreichsten Kabarettbühnen und im Schmidt Theater werden bekannte Dauerbrenner, wie „Caveman“ oder „Heiße Ecke“ aufgeführt. Am Ende der Reeperbahn befindet sich das Operettenhaus, in dem die Musicals „Mamma Mia“, „Ich war noch niemals in New York“ und „Sister Act“ aufgeführt werden. Auf der Reeperbahn befindet sich auch das bekannte Museum „Beatlemania“ zu Ehren der Beatles, die ihre Karriere auf der Reeperbahn starteten.


© Elke Brox / Wikimedia Commons

Stadtpark Hamburg

Der Stadtpark Hamburgs im Bezirk Winterhude ist mit insgesamt 151 ha Fläche fast so groß wie das Fürstentum Monaco und für die Hamburger mehr als nur eine Grünfläche. Der Park bietet neben Erholung und Entspannung im Grünen auch eine große Festwiese, verschiedene Grillplätze, Liegewiesen, Planschbecken, einen Hundespielplatz, Fußball- und Beachvolleyballplätze, einen Blinden- und Rosengarten und eine Bücherhalle. Der dort befindliche Stadtparksee ist ein öffentliches Freibad, das im Sommer mit einem Strand zum Baden und Entspannen einlädt. Mit dem „Schumachers“ gibt es hier Hamburgs einzigen richtigen Biergarten, in dem im Sommer auch ab und zu das Tanzbein geschwungen werden kann. Ein Highlight des Hamburger Stadtparks ist die Freilichtbühne, auf der jedes Jahr im Sommer eine Vielzahl an bekannten Musikern Konzerte geben.

Eine weitere Besonderheit des Stadtparks ist das hier ansässige Planetarium. Es befindet sich in einem monumentalen Backsteinbau, der aus dem Jahr 1912 stammt und ursprünglich als Wasserturm errichtet wurde. Vor einigen Jahren wurde das Planetarium komplett renoviert und ist heute das modernste Planetarium in Europa.