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Hagenbecks Tierpark

Privater Zoo aus dem 19. Jahrhundert

Die Geschichte von Hagenbecks Tierpark begann im Jahre 1848, als der Fischhändler Gottfried Hagenbeck sechs Seehunde in einem Waschbottich auf dem Fischmarkt in St. Pauli vorführte. Der Erfolg der Tiervorführung war Ansporn genug, ein Tiergeschäft auf dem Spielbudenplatz zu eröffnen, welches zur weltweit größten Tierhandlung werden sollte. Ab 1875 wurden in Hagenbecks Tierpark große Völkerschauen veranstaltet. 1887 wurde der erste Zirkus eröffnet. Zum Patent angemeldet wurde die Erfindung Hagenbecks, die Tiere in Gehegen ohne Gitter zu präsentieren und somit einen Meilenstein bei der artgerechten Haltung von Zootieren zu setzen.

Im Jahre 1943 wurde der Hamburger Zoo von Fliegerbomben schwer zerstört und mit großem finanziellen Aufwand wieder errichtet. Zwischen 1971 und 1996 galt das Delphinarium als Attraktion in Hagenbecks Tierpark. An Stelle des abgerissenen Gebäudes entstand das neue Tropen-Aquarium. Der Zoo umfasst eine Gesamtfläche von 25 Hektar. Besucher können in Hagenbecks Tierpark entlang eines Wegenetzes von sieben Kilometern mit den tierischen Bewohnern auf Tuchfühlung gehen. Neben den großzügigen Freigehegen zählen auch die zahlreichen exotischen Pflanzen aus aller Welt zu den Attraktionen im Hamburger Zoo.

Hagenbecks Tierpark ist der einzige private deutsche Großzoo, welcher sich selbst finanziert und ohne staatliche Beihilfen auskommt. Mehrere Stiftungen haben sich der Unterstützung des Zoos verschrieben. Ummittelbar nach Betreten des Zoos fällt der Blick auf die Elefanten-Anlage. Den Tieren stehen 8.000 qm Freianlagen und eine 500 qm große Freilaufhalle zur Verfügung. Zu den neuesten Attraktionen von Hagenbecks Tierpark zählt das Eismeer. Hier können Walrosse, Eisbären oder Pinguine durch riesige Panoramaglasfenster beobachtet werden. Den Zauber Afrikas erleben Besucher im Afrika-Panorama mit Afrikanischer Steppe und Löwenschlucht. Rote Pandas und Mähnenspringer fühlen sich am Großen Felsen wohl. Direkt vor dem historischen Eingang befindet sich das Bärenplateau. Bei den Besuchern besonders beliebt sind die täglichen Fütterungen von Giraffen, Orang-Utans, Elefanten oder Nasenbären. Der Hamburger Zoo ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Kassen schließen etwa eine Stunde vor der regulären Schließzeit.