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Waltershof

Unbewohnter Teil des Hamburger Hafens

Waltershof ist ein Stadtteil in Hamburg-Mitte. Das Gebiet umfasst den westlichen Teil des Hamburger Hafens und ist beinahe ausschließlich von Hafen- und Industrieanlagen geprägt. Daher leben in Waltershof auf einer Fläche von 9,3 Quadratkilometern lediglich drei Einwohner. Der Stadtteil war früher eine Insel und befand sich an der Einmündung des Köhlbrands. Seinen Namen erhielt das Areal in Anlehnung an den Hamburger Senator Walter Beckhoff. Bis 1962 war die Insel besiedelt. Nachdem eine Sturmflut 37 Menschenleben forderte, wurden diese Bestrebungen aufgegeben. Im Zuge der Erweiterung der Hafengebiete wurde das Köhlfleet um 1950 zugeschüttet und das Gebiet ist seither eine Halbinsel.

Wer sich für die Hamburger Hafenanlagen interessiert, ist in Waltershof genau richtig. Neben dem Parkhafen, dem Petroleumhafen und dem Waltershofer Hafen befindet sich auch die Zufahrtsrampe des Hamburger Elbtunnels auf dem Gelände des Stadtteils. Besonders gut ist Waltershof von den angrenzenden Stadtteilen Steinwerder oder Altona-Altstadt zu erreichen. Interessant für den Fernverkehr ist die Anbindung an die Autobahn A7. Charakteristisch für das Bild des Stadtteils ist der Radarturm der Lotsenstation Seemannshöft. Weiterhin ist der Schiffsmeldedienst auf dem Waltershofer Gelände ansässig und die Deutsche Seemannsmission bietet Seeleuten die unterschiedlichsten Angebote. Über die Köhlbrandbrücke ist der Stadtteil mit der Nachbarinsel Neuhof verbunden.

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