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Sasel

© Lutz Christiansen / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Grün, grüner, Sasel

Sasel ist ein Hamburger Stadtteil mit 23.500 Einwohnern, gelegen im Alstertal. Direkte Nachbarn des Stadtteils sind Poppenbüttel im Westen, Wellingsbüttel im Süden und Bergstedt im Osten. Eine erste urkundliche Erwähnung erfuhr die Gemeinde im Jahre 1296. Die Besiedlungsspuren reichen jedoch weiter in die Vergangenheit zurück. Die Ortsbezeichnung ist auf die Wortentsprechung “Sasslo” für “Sachsenhain” zurückzuführen. Der Straßenname “Beim Riesenstein” gibt Hinweis auf einen Findling aus der Eiszeit, der im 19. Jahrhundert gesprengt und als Baumaterial verwendet wurde. Den Mittelpunkt von Sasel stellt der Marktplatz dar. Hier erhebt sich die Vicelinkirche. Der moderne Bau wurde im Jahre 1962 geweiht.

Sasel ist ein ruhiger Stadtteil mit einem hohen Anteil an Grünflächen. Es überwiegen Einfamilienhäuser oder Doppelhaushälften. Donnertags und samstags findet auf dem Marktplatz ein viel besuchter Wochenmarkt statt. Das frühere Rathaus von Sasel wurde saniert und beherbergt heute ein Restaurant. Das einstige Schleusenwärterhaus entstand als eines der ersten privaten Wohnhäuser im Alstertal. Die historische Bausubstanz konnte zum Großteil erhalten werden. Eine Reihe von Siedlungshäusern entstand in den 1920er Jahren und wurde vom Architekten Fritz Höger entworfen. Naturliebhaber können das Naturschutzgebiet Hainesch/Iland erkunden. Wanderer finden im Westen des Stadtteils Anschluss an den Alsterwanderweg. Ein beliebter Erholungsort ist auch der Gutspark.

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