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Sinstorf

Älteste Hamburger Kirche und zahlreiche denkmalgeschützte Bauwerke

Im Süden Hamburgs ist der Stadtteil Sinstorf gelegen. Während sich im Norden die Stadtteile Rönneburg, Marmstorf und Langenbek anschließen, grenzt der 3.300 Einwohner zählende Stadtteil im Süden an den niedersächsischen Landkreis Harburg. Sinstorf zählt zu den ältesten Kirchenorten der Region. Die Ortsgründung lässt sich auf das 9. Jahrhundert zurück datieren. Ursprünglich wurde die Siedlung “Synstorpe” genannt, was einer Ableitung aus dem sächsischen Wort “sine” für dauernd gleichkommt. Im Mittelalter umfasste des Sinstorfer Kirchspiel bereits 14 umliegende Ortschaften. Mit dem Erlass des Groß-Hamburg-Gesetzes im Jahre 1937 erfolgte die Eingemeindung nach Hamburg.

Von Bedeutung ist die Sinstorfer Kirche, welche als ältestes Gotteshaus Hamburgs gilt und aus dem 11. Jahrhundert stammt. Zu den bedeutendsten Ausstattungsstücken zählen ein Altar aus dem 17. Jahrhundert und ein um 1470 entstandenes Relief, welches die Rückwand des Altarraums ziert. Wer in Sinstorf einen Rundgang durch den Ort unternimmt, wird besonders entlang des Kirchweges auf denkmalgeschützte Bauten stoßen. Die hübsch restaurierten Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Im Ort verdient auch ein Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges Beachtung. Sinstorf kann entlang der Bundesstraße B4 erreicht werden. Südöstlich des Stadtteils verläuft die Autobahn A7. Nach wenigen Kilometern ist das Hamburger Stadtzentrum mit den St. Pauli Landungsbrücken, dem Jungfernstieg, dem Michel oder anderen Sehenswürdigkeiten erreicht.

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