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Hamburg Sehenswürdigkeiten Hamburg

Highlights

Hier finden Sie aufgelistet einige sehr interessante Sehenswürdigkeiten von Hamburg. Wenn Sie in Hamburg sind, lohnt auf jeden Fall ein Besuch dieser Highlights.

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Alster

Alster Die wunderschöne Alster, getrennt durch zwei Brücken in Binnen- und Außenalster, ist das Herzstück der Hansestadt und das Mekka für alle Hamburger Wassersportfans. Auf dem cirka einhundertsechzig Hektar großen, aber nur zwei bis drei Meter tiefen Stausee, tummeln sich besonders bei gutem Wetter zahlreiche Segler, Paddler und Ruderer.

Die Binnenalster ist vor allem bekannt durch seine pittoreske Promenade mit zahlreichen ansehnlichen Gebäuden und dem Springbrunnen.

Herrlich entspannen lässt es sich sowohl an der Außenalster als auch an der Binnenalster mit einem original Hamburger Alsterwasser in einem der umliegenden Cafés und Restaurants. Ein Spaziergang entlang der Außenalster gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Hamburg Besuchs. Kleiner Tipp nachdem Sie sich ein leckeres Alsterwasser haben schmecken lassen: Erkunden Sie die Alster auf einem echten Alsterdampfschiff. Leinen los und Schiff ahoi!

Foto: Alster-view © fRandi-Shooters |flickr

Alsterarkaden

Arkaden Die Alsterarkaden zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt gehören zu Hamburgs Top-Adressen für exklusives Shopping und gehobene Gastronomie. Erbaut wurden sie 1843 von Alexis de Chateauneuf.

Die venezianisch anmutenden Arkaden sind ein wunderschöner Anblick und vermitteln einen Hauch von italienischem Lebensstil. Besonders im Sommer und an Sonntagen treffen sich hier sowohl Hamburger als auch Touristen, um gemütlich unter dem Bogengang der weißen Arkaden zu spazieren, den Straßenmusikanten zuzuhören und die Schwäne auf der Kleinen Alster zu beobachten.

Foto: Hamburg 20050527 © LuxTonnerre |flickr

Binnenalster

Binnenalster Das Panorama der Binnenalster mit Springbrunnen und Häuserpromenade ist eines der beliebten Postkartenmotive Hamburgs. Die Binnenalster wird von der Kennedybrücke und der Lombardbrücke von der Außenalster getrennt. Sie ist der kleinere, in der Innenstadt gelegene Teil der Alster südlich der Brücken. Die Binnenalster verleiht der Innenstadt ein wunderschönes, maritimes und weltliches Flair. Grand Hotels, Designer Shops, Cocktailbars und feine Restaurants befinden sich an ihrem Ufer. An sonnigen Tagen kann man hier wunderbar flanieren und die umwerfende Aussicht auf die Alster genießen. Bootsrundfahrten laden von hier aus zusätzlich dazu ein, Hamburg und seine Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus zu erkunden.

Foto: Hamburg Binnenalster © az1172 |flickr

Jungfernstieg

Jungfernstieg Der Jungfernstieg an der Alster ist seit langer Zeit die Shopping- und Promenadenstraße Hamburgs. Früher, vielleicht auch zum Teil noch heute, wurden hier unverheiratete Töchter („Jungfern“) von ihren Familien ausgeführt. Die Hamburger lieben die Shoppingkultur an dieser historischen Meile. Große Kaufhäuser wie das bekannte Alsterhaus, schöne Passagen wie die des Hamburger Hofes und exklusive Boutiquen laden hier förmlich dazu ein.

Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust gab im März 2002 den Startschuss für den internationalen Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Jungfernstiegs. Momentan kann man z.B. im Alex am Alsterpavillion, herrlich mit Blick auf die Binnenalster was trinken oder schlemmen. Durch die Verbreiterung und die Verschönerung des Jungfernstiegs wird das Gastronomieangebot in naher Zukunft noch gesteigert. Das traditionsreiche Kino „Streits“ verfügt ebenfalls über eine gemütliche Lounge und zeigt ausgewählte aktuelle Filme. Außerdem befindet sich der Alsteranleger mit zahlreichen Schiffen ebenfalls direkt am Jungfernstieg: Starten Sie von hier Ihre maritim Erlebnisfahrt durch die Hansestadt Hamburg!

Foto: Neuer Steg am Jungfernstieg © Moe_ |flickr

Landungsbrücken

Landungsbrücken Die Landungsbrücken sind eine wichtige Anlegestelle für Hafenfähren und Ausflugschiffe. Ursprünglich wurde der fast 700 m lange Anleger quasi als Wasserbahnhof für die großen Personendampfer der Überseelinien gebaut. Auch heute hält hier noch der ein oder andere beeindruckende Luxusliner. Sie sind oft das erste Bauwerk, was auf dem Schiffsweg nach Hamburg ankommende Besucher zu sehen bekommen.

Auf dem Wasser schwimmend reagieren die Landungsbrücken flexibel auf die zweimal täglich eintretende Tide zwischen Ebbe und Flut. Der Turm an der Ostseite zeigt den Wasserstand an, der sich bis über drei Meter variieren kann. Außerdem schlägt die Turmuhr alle halbe Stunde die Schiffsglocke an.

Heutzutage sind die Landungsbrücken ein beliebtes Touristenziel. Souvenirshops, Restaurants, Essbunden, der Eingang zum alten Elbtunnel und die Museumsschiffe „Rickmer Rickmers“ und „Cap San Diego“ befinden sich in Nähe der St. Pauli Landungsbrücken.

Des Weiteren legen hier mehrfach täglich die kleinen Boote ganz Stil vom "König der Löwen" an und bringen die Besucher des bekannten Musicals in das Herz des Hamburger Hafens. Sie wollen auch in dieses faszinierende Musical? Bestellen Sie noch heute Ihre König der Löwen Karten.

Foto: Hamburg Landungsbrücken © Staro1 |WIKIMEDIA COMMONS

Alter Elbtunnel

Alter Elbtunnel Nach vierjährigem Bau wurde der damals aufgrund des zunehmenden Verkehrsaufkommens dringend benötigte Elbtunnel 1911 feierlich eröffnet. Damals galt er als Wunderwerk der Technik, heute gehört er zu den wichtigsten Baudenkmälern Hamburgs.

Der Tunnel besteht aus zwei gekachelten Tunnelröhren, die je 426,5 Meter lang sind und je eine Fahrspur besitzen. Der Eingang befindet sich an den Landungsbrücken. Vier große Aufzugkörbe befördern Personen und Fahrzeuge in fast 24 Meter Tiefe zu den Fahrbahnen und Fußwegen. Das andere Ende der Tunnelröhren befindet sich am südlichen Elbufer in Steinwerder.

Dort werden die Tunnelbenutzer wiederum von Fahrstühlen an das Tageslicht gebracht. Natürlich ist auch der umgekehrte Weg durch den Tunnel möglich. Ansehnlich sind besonders die prunkvollen Kuppelbauten an den jeweiligen Enden des Tunnels sowie die Vorhalle für Fußgänger im östlichen Eingang und die Wände der Tunnelröhren mit den verschiedensten, mosaikfarbigen Kacheln.

Tipp: Spazieren Sie durch den Elbtunnel nach Steinwerder und genießen Sie von dort aus den herrlich Ausblick auf den Hamburger Hafen.

Foto: Hamburg_2008_045 © rs-foto |flickr

Fischmarkt

Fischmarkt Der traditionelle Fischmarkt gehört bei einem Hamburg Besuch zum Pflichtprogramm.

Hier wird am frühen Sonntagmorgen neben den verschiedensten Fischsorten alles Mögliche gehandelt: Krabben, Krebse, Blumen, Topfpflanzen, Obst, Souvenirs, Schmuck und allerlei Flohmarktartikel werden hier zum Teil von den Marktschreiern lauthals angepriesen.

Wem die Öffnungszeiten von 5.00 bis 9.30 Uhr im Sommer und 7.00 bis 9.30 im Winter zu früh sind, der sollte einfach durchmachen. Zahlreiche Nachtschwärmer trinken hier ein letztes Bier und stillen ihren Heißhunger mit einem Fischbrötchen.

Wer also mal mit Hamburger Originalen wie Aale Dieter um eine Tüte Fisch feilschen möchte, der sollte sich den Fischmarkt nicht entgehen lassen!

Foto: Fischmarkt © Ra Boe |WIKIMEDIA COMMONS

Hamburger Hafen

Hamburger Hafen Der Hamburger Hafen, über 800 Jahre alt, ist nicht nur der bedeutendste Hafen Deutschlands, er zählt gar zu den größten der Welt.

Er ist ein Hafen der Superlative, Warenumschlagplatz für Papier, Pharma-Rohstoffe, Teppiche, Kaffee, Tee, Rohkakao, Öl, Kohle, Getreide, Düngemittel und vieles mehr. Er ist das Tor zu den Märkten in Skandinavien, Mittel- und Osteuropa sowie nach Übersee. Was würden die Engländer wohl ohne ihren geliebten Tee machen?

Aufgrund seiner Nähe zur Nordsee ist er sowohl für Containerriesen als auch für das größte Passagierschiff der Welt „Queen Mary 2“ erreichbar. Diese gigantischen Schiffe in den Hafen einfahren und auslaufen zu sehen ist ein beeindruckendes Schauspiel.Wunderbar kann man dies von Bars oder Restaurants am Elbufer beobachten oder sich einfach nur an die Landungsbrücken stellen, Schiffe beobachten und der beeindruckenden Geräuschkulisse lauschen.

Foto: Hh kbrue © Uchristi |WIKIMEDIA COMMONS

Speicherstadt

Speicherstadt Die Speicherstadt ist der größte zusammenhängende Lagerhauskomplex der Welt.

Mit dem Zollanschluss Hamburgs wurde die kurz vorher errichtete Speicherstadt zum Zwischenspeicher für Güter des Hamburger Freihafens wie Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze, Tabak, Rum, Teppiche, Nüsse, Hülsenfrüchte, Rohseide und vieles mehr. Die Speicherhäuser haben extra dicke Mauern, damit die Waren im Innern der Gebäude ständig kühl gehalten werden. Teilweise werden die gelagerten Waren hier auch umgepackt, gesäubert, veredelt oder sonst wie weiterverarbeitet.

Seit 2001 wird die Speicherstadt mit Beginn der Dämmerung illuminiert – durch die nächtliche Beleuchtung wird die Attraktivität der ohnehin schon schönen Speicherstadt noch gesteigert. Die gotische Bauweise der zum Teil alten, roten Ziegelbauten wirkt besonders beleuchtet mehr als faszinierend. Ein ganz besonderes Erlebnis bietet eine nächtliche Barkassenfahrt über die engen Fleete unter den zahlreichen Brücken hindurch. Ein besonders romantisches Erlebnis – nicht nur für Verliebte.

Die Speicherstadt beherbergt außerdem zahlreiche Attraktionen wie die Modellbahnanlage Miniaturwunderland, das Hamburg Dungeon, das Museums-U-Boot U-434, das sommerliche Theater Hamburger Jedermann sowie die Ausstellung Dialog im Dunkeln. Der Denkmalschutz sorgt dafür, dass die wunderschöne Speicherstadt ihren ganz eigenen Charme bewahren konnte.

Foto: Speicherstadt © arne.list |flickr

City

Die Mönckebergstraße und die Spitalerstraße sind fast jeder Frau in der Nähe Hamburgs bekannt. Hier kann man wunderbar Schuhe kaufen und all die Dinge, was das Shopping Herz höher schlagen lässt. Geöffnet sind die meisten Geschäfte in der City bis 20 Uhr - sogar samstags!

Beim City-Shopping können Sie nicht nur nach Herzenslust einkaufen, sondern sich in einem netten Café eine Stärkung gönnen oder einige Sehenswürdigkeiten bewundern.

Für alle die Interesse an Stadtführungen, aber keine Lust auf große Gruppen haben, empfehlen wir die MP3 Stadtführer Hamburg. Stellen Sie sich aus den unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten Hamburgs Ihre individuelle Stadtführung zusammen. Zur Auswahl stehen z.B. die Speicherstadt, der alte Elbtunnel, die St. Nikolai Kirche, der Michel, die Cap Sandiego und das Rathaus.

Foto: Hamburg Mönckebergstraße Spitalerstraße © Andreas Praefcke |WIKIMEDIA COMMONS

Chilehaus

Chilehaus Das Chilehaus gehört zu den historischen Baudenkmälern Hamburgs und ist ein beeindruckendes Beispiel für die Kontorhausarchitektur. Die Spitze des schlanken Gebäudes läuft schiffsbugartig steil aufragend zu, womit der Architekt Höger 1922 dem durch die Wirtschaftskrise am Boden liegenden deutschen Volk symbolisch Hoffnung geben wollte.

Der Auftraggeber Högers hat übrigens in Salpeterhandel mit Chile sein Vermögen erwirtschaftet, daher auch der Name „Chilehaus“.

Das „Flaggschiff aus Stein“ wurde damals vom Volk scherzhaft als „Bügeleisen“ bezeichnet. Es verhalf dem Architekt Fritz Höger jedoch zu Ansehen und zu vielen weiteren Aufträgen. Gemeinsam mit dem damaligen Oberbaudirektor Fritz Schumacher erneuerte Höger den norddeutschen Backsteinbau und das Kontorhausviertel wurde zwischen 1926 und 1935 weiter ausgebaut.

Foto: Chilehaus © Lumu |WIKIMEDIA COMMONS

Rathaus

Rathaus Das Rathaus prägt mit seiner beeindruckenden Architektur im Neo-Renaissance Stil das Hamburger Stadtbild. Es steht ganz im Kontrast zur bodenständigen und zurückhaltenden hanseatischen Art. Prächtiger Sandsteinbau, eine aufwendig verzierte Fassade und eine größtenteils prunkvolle Innenausstattung spiegeln das Selbstbewusstsein und die Macht der Hamburger Kaufmannschaft wieder.

Nachdem das alte Hamburger Rathaus 1842 völlig abgebrannt war, wurde das neue Rathaus 1886-1897 direkt neben der Hamburger Börse erbaut. Zwar musste das Gebäude aufgrund des morastigen Untergrunds mit großem Aufwand auf über 4000 Eichenpfählen erbaut werden, die direkte Verbindung zur Börse durch zwei Flügel vereinfachte jedoch die Erledigung von Handels- und Regierungsgeschäften.

Das Rathaus ist heute noch Sitz des Senats und der Bürgerschaft der Stadt. Der Senat ist im rechten, die Bürgerschaft im linken Flügel des riesigen Gebäudes (112 m Länge, 70 m Breite, 112 m Höhe) untergebracht.

Das Innere des Gebäudes weist die unterschiedlichsten Stilrichtungen auf: Renaissance, Barock und Klassik. Von den insgesamt 647 Zimmern sind vor allen Dingen der Große Festsaal mit den Gemälden von Hugo Vogel, das Bürgermeisterzimmer mit dem Goldenen Buch der Hansestadt Hamburg, der Senatssaal mit dem gläsernen Dach und der Kaisersaal mit seiner auffälligen Deckenmalerei hervorzuheben.

In der Mitte des Innenhofes befindet sich ein Hygieia-Brunnen. Im Sommer kann man hier Kaffee und Kuchen zu sich nehmen und es finden hin und wieder Klassikkonzerte unter freiem Himmel statt. Abends ist der Innenhof bis 23.00 Uhr hell beleuchtet und lädt zu Besichtigungen ein.

Foto: townhall © fRandi-Shooters |flickr

Reeperbahn

Große Freiheit Die Reeperbahn auf St. Pauli ist die berüchtigte Rotlichtmeile der Stadt. Früher wurden hier dicke Schiffstaue, so genannte „Reep“ (dänisch, zu deutsch: Seil) hergestellt.

Auf der Reeperbahn siedelten sich damals aufgrund des rapiden Wachstums des Hamburger Hafens zahlreiche Vergnügungsstätten für Seeleute an. Bordelle, Striplokale, Bars, Kneipen und Discotheken machten die Straße zur bekannten Amüsiermeile für einsame Seefahrer. Heutzutage ist der so genannte „Kiez“ ein Vergnügungsviertel für Einheimische und Touristen gleichermaßen.

Vor allen Dingen nachts trifft man hier auf ein sehr bunt gemischtes Volk. Seeleute gibt es kaum mehr, die Schifffahrt ist weitgehend automatisiert worden. Trotzdem haben sich einige Haifischbars mit typischer Seemannsromantik in vereinzelnden Ecken halten können. St. Pauli bietet außerdem eine sehr lebendige Theater und Musikszene. Die bekannten Musicals „Mama Mia“ und „Heiße Ecke“ sowie das Theaterstück „Caveman“ werden hier unter anderem aufgeführt.

Rocktradition hat der Kaiserkeller und das Molotow. Aber auch für alle anderen Musikgeschmäcker gibt es hier den passenden Club. Der Kiez ist nicht unbedingt schön, aber auf jeden Fall unterhaltend.

Foto: DSC_0348 © IK’s World Trip |flickr

PANOPTIKUM

Panoptikum Das Panoptikum ist das bekannte Wachsfigurenkabinett Hamburgs. Hier gibt es über 130 berühmte Persönlichkeiten aus aller Welt zu bestaunen. Stehen Sie Auge in Auge mit Goethe, Schiller Napoleon, Elvis, Hans Albers, Lady Diana, Uwe Seeler oder Michael Schumacher. Dieses außergewöhnliche Museum gibt es schon seit über 125 Jahren und ist seither im Familienbesitz.

Ein Rundgang durch das Panoptikum dauert ca. 30 bis 60 Minuten und ist für jede Altersgruppe geeignet. Bei einer elektronischen Hörführung erhalten Sie ausführliche und interessante Informationen zu den Figuren. Sehenswert ist auch das „Medizinisch-historische Kabinett“ mit so faszinierenden Exponaten wie modellierte Körperteile aus dem 19. Jahrhundert.


Einlasszeiten Montag – Freitag 11 – 21 Uhr Sonnabend 11 – 24 Uhr Sonntag 10 – 21 Uhr

Foto: Panoptikum Hamburg © Pavel Krok |WIKIMEDIA COMMONS

Michel

Michel Der Turm der Michaliskirche, der von den Hamburgern auch liebevoll „Michel“ genannt wird, prägt mit seiner stattlichen Höhe von 132 Metern und seinem charakteristischen Helm das Stadtbild der Hansestadt.

Das Hamburger Wahrzeichen ist eines der bedeutendsten Barockbauten Norddeutschlands. 1750 durch Blitzschlag, 1906 durch Brand und im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört, wurde die Kirche immer wieder neu aufgebaut.

Die Halle der evangelischen Kirche bietet mit ihren goldenen Verzierungen ein festliches Auditorium für Kirchenveranstaltungen mit bis zu 2500 Plätzen und wird vor allem für große Oratorien und Gottesdienste genutzt. Täglich wird hier übrigens auch die Orgel gespielt, von Mai bis September gibt es hier wochentags und samstags sogar Orgelkonzerte.

Über 453 Stufen oder per Fahrstuhl kann man die 82 m hohe Turmplattform erreichen. Von oben hat man dann einen wunderbaren Ausblick auf den Hafen, die Elbe, die Innenstadt und die Alster. Auf dem 2. Turmboden findet donnerstags, samstags und sonntags nachmittags eine Multivisionsschau statt. Auf einer 5-Meter-Panoramaleinwand wird dann die 1000jährige Geschichte Hamburgs in eindrucksvollen Bildern dargestellt (Eintritt, 2,50 €, für Turmbesucher ermäßigt).

Die Turmuhr ist übrigens die größte Deutschlands. Die Ziffernblätter haben einen Umfang von mehr als 24 Metern und jede einzelne Ziffer ist über einen Meter groß. Täglich um 10.00 und 21 Uhr bläst der Türmer einen Choral.

Foto: Michel © Mbdortmund |WIKIMEDIA COMMONS