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Wellingsbüttel

Vom kleinen Dorf zum gehobenen Hamburger Wohngebiet

Der Hamburger Stadtteil Wellingsbüttel zählt zum Regionalbereich Alstertal. Im mehrheitlich von Wohngebieten geprägten Stadtteil leben 10.000 Einwohner auf einer Fläche von 4,1 Quadratkilometern. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Wellingsbüttel im Jahre 1296. Der Sächsische Ortsgründer Walding gab dem Ort seine frühere Bezeichnung Waldingsbutle. Die Bremer Erzbischöfe nahmen die Siedlung im Jahre 1412 in Besitz. Das Groß-Hamburger-Gesetz machte 1937 die Gemeinde zu einem Stadtteil Hamburgs. In den 1970-er Jahren wurde der Stadtteil mehr und mehr bebaut und verlor seinen einst dörflich geprägten Charakter.

Mit dem Herrenhaus an der Alster blieb in Wellingsbüttel historische Bausubstanz erhalten. Der Stadtteil zählt zu den wohlhabenden Hamburger Gegenden. Jährlich erwirtschaften die Einwohner ein durchschnittliches Einkommen von 72.000 Euro, was dem Doppelten des Hamburger Gesamtdurchschnitts entspricht. Die Arbeitslosenquote liegt mit etwa 3% deutlich unter dem Hamburger Durchschnitt. In Wellingsbüttel macht die Alstertalbahn Station. Im Herrenhaus der Ortschaft kann das Alstertal-Museum besucht werden. Die Ausstellung besteht seit dem Jahre 1957 und liefert in einer Dauerausstellung Einblicke in die Ortsgeschichte. Weiterhin finden Wechselausstellungen statt, wo Sammlerstücke aus dem Oberalster-Raum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wertvollstes Ausstellungsstück ist eine mit Ausnahmegenehmigung des dänischen Königshauses gezeigte Kopie eines im Jahre 1810 verfassten Lehnsbriefes für das Gut Wellingsbüttel.

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