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Neuengamme

Ehemaliges Straßendorf mit historischen Fachwerkhäusern und KZ-Gedenkstätte

Neuengamme liegt, mit seinen knapp 3.580 Einwohnern, im Elbmarsch-Gebiet von Hamburg. Durch seine lang gestreckte topografische Form handelt es sich hierbei um ein Straßendorf, in welchem sich die Wohngebäude direkt am Weg und in regelmäßigem Abstand befinden. Neuengamme befindet sich außerdem in einem Vierlande genannten Gebiet, zu dem noch drei weitere Stadtteile Hamburgs gehören. Der Name des Ortes bedeutet „Neue Erde“ und hat seinen Ursprung im Indogermanischen. Die Eindeichung der Vierlande erfolgte ab 1100 und es wurde je Ort ein Kirchplatz angelegt. Das gesamte Gebiet musste ständig trocken gelegt werden, bis 1595 die ersten Schöpfwindmühlen entstanden. Danach profitierten die Einwohner von dem fruchtbaren Boden und lieferten die Erträge bis nach Hamburg.

Neuengamme hat einige Fachwerkhäuser zu bieten, welche liebevoll restauriert wurden. Die St. Johannis-Kirche, deren Entstehungsgeschichte bis auf das Jahr 1261 zurückgeht, ist bis heute noch gut erhalten. Mit der KZ-Gedenkstätte erinnert der Ort an das Schicksal von 100.000 Menschen, die dort inhaftiert waren und Zwangsarbeit verrichten mussten. Außerdem sind im Gebiet um Neuengamme zwei erhaltene Mühlen ein guter Ausflugspunkt und die zahlreichen Naturschutzgebiete laden zum Erkunden der Tier- und Pflanzenwelt ein.

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