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Museen und Ausstellungen

Planetarium© Reinhard Lucas / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Planetarium

Das Planetarium Hamburg befindet sich in einem beeindruckenden Gebäude mitten im Stadtpark. In einem ehemaligen Wasserturm mit einer Aussichtsplattform auf einer Höhe von etwa 40 Metern dreht sich täglich alles um Sterne, Sternbilder und die Bewegung verschiedener Planeten. In einer Vielzahl an Veranstaltungen lernen Besucher alles über die Entstehung der Erde, über schwarze Löcher und fremde Planeten, aber auch Konzerte, Musik- und Lichtshows mit einer modernen Laseranlage, spezielle Veranstaltungen für Kinder und Vorträge sorgen für ein Rundum-Programm für die ganze Familie. Und wer den Sternen noch ein wenig näher kommen möchte, kann von der Aussichtsplattform einen tollen Blick in den Himmel, aber auch über den Stadtpark und die Hansestadt genießen.

Planetarium Hamburg
Hindenburgstr. 1b
22303 Hamburg
Tel.: 040-42886520

 
           

Hamburg Dungeon

Das Hamburg Dungeon ist eine Ausstellung, die die Geschichte Hamburgs auf ganz besondere Art und Weise vermittelt. Hier stehen keine Texte und Ausstellungskästen, sondern Schauspieler und die Nachbildung von wichtigen Ereignissen im Mittelpunkt. Einen Schwerpunkt bildet der Seeräuber Klaus Störtebeker, der im Mittelalter hier sein Unwesen trieb, aber auch der Große Brand von Hamburg, die Ausbreitung der Pest, die schwere Zeit des Dreißigjährigen Krieges und die Erhängung von Hamburger Verbrechern werden hier thematisiert. Eine Bootsfahrt im Hamburger Untergrund und ein Freifallturm sorgen für zusätzliches Adrenalin bei den Besuchern, denen durch die Schauspieler der ein oder andere Schreck eingejagt wird.

Hamburg Dungeon
Kehrwieder 2
20457 Hamburg
Tel.: 040-36005520

 
          

© Leif Jørgensen / Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.5]

Miniatur Wunderland

Das Miniatur Wunderland Hamburg hat sich zu einer der größten Attraktionen der Hansestadt entwickelt. Die größte Modelleisenbahnanlage der Welt zeigt verschiedene Regionen in Deutschland, Europa und der ganzen Welt in Miniatur Format. Im Mittelpunkt steht dabei jeweils die Modelleisenbahn, die jedoch durch ein originalgetreues Umfeld zum Leben erweckt wird. So wurden im Hamburger Abschnitt beispielsweise das Stadion des HSV, der Zoo Hagenbecks Tierpark, die Köhlbrandbrücke oder der Michel nachgebaut. Natürlich dürfen auch die Stadtbewohner nicht fehlen – zahlreiche Modellfiguren, die alle ihre ganz persönliche Note haben, tummeln sich in den Zügen und den Straßen Hamburgs.
Neben dem Abschnitt über Hamburg gibt es hier auch unter anderem die Alpenregion, Nordamerika oder Skandinavien zu bewundern. Weitere Abschnitte sind geplant, die bis zum Jahr 2020 fertig gestellt werden sollen.

Miniatur Wunderland
Kehrwieder 2-4 Block D
20457 Hamburg
Tel.: 040-3006800

 
         

© Template:MKG Dennis Conrad / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Museum für Kunst und Gewerbe

Das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Es wurde bereits 1874 von der Patriotischen Gesellschaft von 1765, die sich in der Epoche der Aufklärung für die Förderung der Kunst einsetzte, gegründet. Das Museumsgebäude wurde nach Plänen des Architekten Carl Johann Christian Zimmermann erbaut, in einem schweren Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg jedoch zerstört. Der Wiederaufbau dauerte bis zum Ende der 1950er Jahre. Heute werden hier etwa 700.000 Objekte ausgestellt – damit gehört das Museum für Kunst und Gewerbe zu den größten Kunstmuseen Europas. Gegenstände wie historische Tasteninstrumente, barocke Figuren, Fliesen und Porzellan aus Asien und dem Islam, Gebrauchsgegenstände und Kunstwerke aus der Moderne begeistern die Museumsbesucher.

Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz
20099 Hamburg
Tel.: 040-428134880

 
        

Panoptikum

Wachsfiguren gibt es nicht nur in London oder Berlin, sondern auch in Hamburg: Das Panoptikum ist Deutschlands ältestes Wachsfigurenkabinett und zieht bereits seit 1879 viele Besucher an. Gegründet wurde es vom Holzbildhauer Friedrich Hermann Faerber auf dem Spielbudenplatz an der Reeperbahn, der Hamburger Vergnügungsmeile. Nachdem das Museum in den 1940er Jahren etwa 300 Wachsfiguren beherbergte, wurde ein Großteil während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Heute können hier über 130 Figuren bewundert werden – dazu gehören Schauspieler, Sportler und Politiker.

Panoptikum
Spielbudenplatz 3
20359 Hamburg
Tel.: 040-310317

 
      

Cap San Diego© Garitzko / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Cap San Diego

Die Cap San Diego im Hamburger Hafen ist ein Stückgutfrachter, der heute als Museumsschiff genutzt wird. 1961 von der Deutschen Werft AG Hamburg erbaut, ist die Cap San Diego Teil der „Cap San-Reihe“, die Maschinen, Rohstoffe, Tiere und weiteres Frachtgut zwischen Deutschland und Südamerika hin und her transportierten. Häufig gab es auch Passagiere an Bord, die die Überfahrt der Schiffe nutzen, um nach Südamerika zu reisen.
Als heutiges Museumsschiff zeigt die Cap San Diego eine Ausstellung über den mechanisierten Frachtschiffbau sowie zahlreiche Wechselausstellungen. Einige Räume werden als Veranstaltungsräume genutzt.

Cap San Diego
Überseebrücke
20459 Hamburg

 
     

Museumsschiff Rickmer Ricmers© Sascha D.E. / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Rickmer Rickmers

Ebenfalls als Museumsschiff wird die Rickmer Rickmers genutzt. Das dreimastige Frachtsegelschiff liegt im Hamburger Hafen und lief bereits 1896 das erste Mal aus. Produzent war die Bremerhavener Reederei Rickmer Clasen Rickmers. Nachdem es mit verschiedener Fracht mehrmals die Welt umsegelt hatte, verlor die Ricker Rickmers 1904 ihren Kreuzmast und lag einige Zeit im Hafen von Kapstadt. Während des Ersten Weltkrieges lag es vor den Azoren, bevor es von den Portugiesen gezwungen wurde, Kriegsgüter zu transportieren. Als späteres portugiesisches Schulschiff gewann die Rickmer Rickmers die Tall Ships Races Regatta. Erst 1983 fand sie den Weg zurück nach Norddeutschland: Fiete Schmidt, der Vorsitzende des Hamburger Hafen-Vereins, gründete den Verein „Windjammer für Hamburg“ und holte das historische Schiff zurück. Er ließ es restaurieren und zum Museumsschiff umbauen. Heute steht es zur Besichtigung bereit.

Rickmer Rickmers
Landungsbrücken
Ponton 1a
20359 Hamburg

 
    

Museum für Völkerkunde

Hamburg ist eine internationale und weltoffene Stadt – auch in der Welt der Museen. Das Völkerkundemuseum betrachtet verschiedene Kulturen auf der ganzen Welt und vermittelt ein umfassendes und spannendes Bild über Indianer, Maoris oder die Kultur des alten Ägypten. Verschiedene Objekte wie Masken aus der Südsee, Instrumente aus Afrika oder typische Architektur von der Insel Bali demonstrieren die Unterschiede der Kulturen.
Neben der Dauerausstellung sorgen hier verschiedene Sonderaustellungen für Abwechslung. Verschiedene Märkte und Veranstaltungen runden das kulturelle Angebot ab.

Museum für Völkerkunde
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg
Tel.: 040-4288790

 
  

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Die Gedenkstätte Neuengamme soll an die Gräueltaten der Nationalsozialisten vor und während des Zweiten Weltkrieges erinnern. In dem größten Konzentrationslager Nordwestdeutschlands starben über 42.000 Menschen, mehr als 100.000 wurden inhaftiert. Nach dem Ende des Krieges wurde es erst von den britischen Besatzern als Internierungslager, dann von der Stadt Hamburg als Strafvollzugsanstalt genutzt, bevor es zum Mahnmal ernannt wurde.
In der Gedenkstätte finden heute mehrere Dauerausstellungen sowie wechselnde Sonderausstellungen Platz. Zu den Themen gehören zum Beispiel die Geschichte des Konzentrationslagers Neuengamme, die Zwangsarbeit im KZ oder die SS.

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Jean-Dolidier-Weg 75
21039 Hamburg
Tel.: 040-428131500

 
 

Mahnmal St. Nikolai

Das Mahnmal St. Nikolai erinnert an die vielen Toten und Zerstörungen während der Nazi-Zeit und des Zweiten Weltkrieges. Ehemals war das heutige Mahnmal Hauptkirche der Stadt Hamburg, wurde dann jedoch 1943 während der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg auf die Hansestadt zerstört. Durch die zentrale Lage in fußläufiger Entfernung zum Hafen und zur Innenstadt ist es inmitten der Büro-Gebäude sehr auffällig. Dazu trägt auch die Höhe des Kirchturm bei: Zur Zeit des Baus im 19. Jahrhundert war er der höchste Kirchturm der Welt. Seit 2005 fährt ein gläserner Panoramalift interessierte Besucher bis nach ganz oben, die von hier einen beeindruckenden Blick auf Hamburg genießen können.
In Inneren befindet sich eine Dauerausstellung, die über die Geschichte der Kirche und die Zerstörung Hamburgs informiert.

Mahnmal St. Nikolai
Willy-Brandt-Straße 60
20457 Hamburg
Tel.: 040-371125

 

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