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Billwerder

Ländlich geprägtes Marschland

Billwerder zählt zu den eher dünn besiedelten Hamburger Stadtteilen. Das Gebiet im Bezirk Bergedorf ist Teil der Marschlande. Das feuchte Marschgebiet stellt den Übergang zwischen dem eher ländlich geprägten Marschland und den Industrieanlagen des Hamburger Hafens dar, deren östliche Ausläufer sich bis nach Billwerder erstrecken. Auf einer Fläche von 9,5 Quadratkilometern sind 1.300 Menschen Zuhause. Diese leben größtenteils vom Gartenbau und der Landwirtschaft. Bis 1949 war die Bezeichnung Billwärder an der Elbe für das Gebiet gebräuchlich. Die Elbinsel wurde um 1150 erstmals besiedelt. Nach holländischem Vorbild wurden von den sächsischen Siedlern Deiche auf dem Billwerder errichtet. Das Areal wurde entwässert und landwirtschaftlich nutzbar gemacht. Besonders der Hopfen- und Getreideanbau sicherte den Bewohnern ihr Einkommen. Schwere Schäden wurden 1962 durch eine Flutkatastrophe hervorgerufen.

Billwerder verfügt über die 1739 geweihte St.-Nikolaikirche. Weiterhin sind historische Wohnhäuser und Bauernkaten prägend für das Bild des Stadtteils. In jüngerer Zeit entstanden Arbeiterwohnhäuser und Wohnwirtschaftsgebäude, welche häufig im Fachwerkstil errichtet wurden. Das einstige Schulgebäude von Billwerder wird heute als Restaurant genutzt. Lohnend ist auch ein Besuch im Deutschen Maler- und Lackierer-Museum. Den Weg in den Stadtteil weist der 300 Meter hohe Sendemast des NDR. In die Hamburger City bestehen kurze Verbindungswege. Die Bundesautobahn A1 führt durch einen 243 Meter langen Tunnel. Der Stadtteil verfügt weiterhin über drei S-Bahnhöfe.

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