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Bergstedt

Zu den Walddörfern gehörender Stadtteil im Hamburger Nordosten

Der Hamburger Stadtteil Bergstedt zählt zu den so genannten Walddörfern in Hamburgs Nordosten. Dieses Territorium lag im Mittelalter außerhalb der Stadtmauern. Der schnell wachsende Stadtteil besaß seit 1918 durch die Walddörferbahn einen direkten Anschluss an die übrigen Walddörfer Duvenstedt, Farmsen-Berne oder Volksdorf. Der 10.000 Einwohner zählende Stadtteil besitzt mit Sasel im Süden, Volksdorf im Osten, Wohldorf-Ohlstedt im Norden und Lehmsahl-Mellingstedt im Westen direkte Nachbarn. Die erste urkundliche Erwähnung fand “Bericstede” im Jahre 1248. Das einstige sächsische Runddorf wurde von einem Mann namens Beric gegründet. Bergstedt wurde 1345 an das Hamburger Domkapitel verpfändet. 1937 wurde die Ortschaft nach Hamburg eingemeindet.

Ein Zeugnis der Vergangenheit stellt die Bergstedter Kirche dar. Der Feldsteinbau stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert. Der bedeutendste Profanbau von Bergstedt ist das Landhaus Mahr, welches Anfang des 20. Jahrhunderts entstand. Das Gebäude umweit des Alsterufers entstand nach Plänen Hermann Diestels und steht seit 1989 unter Denkmalschutz. Die Alte Mühle ist an der Grenze zum Stadtteil Sasel zu finden und wurde vermutlich im 15. Jahrhundert erbaut. Bergstedt besitzt mit dem Timmenmoor ein vier Hektar großes Naturdenkmal. Der Moorteich entstand während der letzten Eiszeit. Ein weiteres Naturschutzgebiet stellt das Rodenbeker Quellental dar. Den Höhepunkt des Bergstedter Eventkalenders bildet die Bunte Meile. Das Volksfest wird von einem Flohmarkt begleitet und bietet örtlichen Vereinen und Institutionen eine Plattform.

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