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Bauwerke

Hamburger Hafen

Der Hamburger Hafen - liebevoll auch „Das Tor zur Welt“ genannt – ist der bedeutendste Hafen Deutschlands und einer der wichtigsten in Europa. Mit seinen über 800 Jahren kann er bereits eine lange Tradition vorweisen und wurde bereits im Mittelalter und zur Kolonialzeit zu einem wichtigen Umschlagsplatz für Waren. Heute verkehren hier täglich zahlreiche Container- und Passagierschiffe – regelmäßig ist das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Queen Mary 2, in der Hansestadt zu Gast.
Einen tollen Überblick über den Hafen bekommen Besucher vom Hafenbalkon, nur wenige Schritte von der U- und S-Bahn-Station Landungsbrücken entfernt. Ein gemütlicher Spaziergang am Wasser entlang oder eine Hafenrundfahrt erlauben einen ganz anderen Blick hinter die Kulisse des industriellen Mittelpunktes Hamburgs.
Highlight ist jedes Jahr der große Hafengeburtstag, der jeweils im Mai über eine Million Besucher anzieht. Bei Nachtschwärmern ist vor allem der Fischmarkt beliebt: Jeden Sonntagmorgen freuen sich partyhungrige Menschen nach einer langen Nacht in den Bars und Discos auf der Reeperbahn über ein Katerfrühstück mit frischem Fisch oder sauren Heringen.
 
               

Elbphilharmonie© Raphael Schuster / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie ist ein noch im Bau befindliches Konzerthaus. Die Arbeiten begannen im Jahr 2007 und sollten ursprünglich nach etwa drei Jahren fertig gestellt werden. Durch fehlerhafte Planungen verzögert sich die Eröffnung seither auf ungewisse Zeit. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf das beeindruckende Gebäude. Direkt am Hafen gelegen, ist es durch seine Höhe von über 100 Metern und seiner eigenwilligen Bauweise aus zahlreichen gewölbten Glaselementen auch von weitem her sichtbar.
Bei der Fertigstellung sollen hier einige Konzertsäle und ein auf knapp 40 Metern Höhe befindlicher öffentlicher Raum zur Verfügung stehen. Gleichzeitig soll die Elbphilharmonie ein internationales Wahrzeichen Hamburgs werden, weshalb sie bereits vor ihrer Fertigstellung zu Marketingzwecken genutzt wird.

Elbphilharmonie
Am Kaiserkai
20457 Hamburg
Tel.: 040-35766666

 
              

Speicherstadt© Zacke82 / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Speicherstadt

Die Hamburger Speicherstadt ist fast ebenso bekannt wie der nebenan liegende Hafen. Im 19. Jahrhundert wurde hier an zahlreichen Fleeten ein ganzer Lagerkomplex auf Eichenpfählen erbaut, der weltweit als größter dieser Art gilt. Grund für den Bau war die Aufnahme Hamburgs in den deutschen Zollverein 1881: Um den Hafenbetrieb nicht durch Zölle zu beeinträchtigen, wurde die Speicherstadt als Freihafengebiet errichtet, in der Kaufleute ihre Waren zollfrei lagern und bearbeiten durften. Dafür waren die Häuser so gebaut, dass sie von der einen Seite einen direkten Zugang zum Fleet, auf der anderen Seite zur Straße hatten. Um die Waren in die oberen Lagerräume der Häuser zu transportieren, wurden Seilwinden genutzt, die außen an den Holzgiebeln befestigt waren.
In den alten Speicherstadtbauten befinden sich hier unter anderem einige Museen, wie das Gewürz- oder das Speicherstadtmuseum, sowie das Miniatur Wunderland. Die hier neu erbaute Hafencity, zu der die Speicherstadt mittlerweile gehört, hebt sich durch ihre großen Plätze und modernen Büro- und Wohnhäuser deutlich von dem historischen Flair der Speicherstadt ab und sorgt für ein ganz besonderes Miteinander der beiden gegensätzlichen Gebiete.

              

Das Hamburger Rathaus© Rami Tarawneh / Wikimedia Commons [CC BY 2.5]

Hamburger Rathaus

Als einer der prachtvollsten und beeindruckendsten Bauten Hamburgs ist das Rathaus zu nennen. Es wurde zwischen 1886 und 1897 direkt neben der Hamburger Börse erbaut und spiegelt den Reichtum der Hamburger Kaufleute zu dieser Zeit wider. Das aus Sandstein errichtete Gebäude begeistert vor allem durch seine zahlreichen Verzierungen an der Fassade sowie durch die aufwendige Innenausstattung mit ihren Säulen, Denkmälern und Wandmalereien. Der Innenhof ist im Stil der Renaissance gehalten und gehört zu den schönsten Plätzen der Stadt. Ein Springbrunnen und die Torbögen vermitteln den Eindruck des historischen Italiens.
Heute ist das Rathaus Sitz des Hamburger Senats. Wer die prunkvollen Räume des Rathauses besichtigen möchte, kann täglich an mehrsprachigen Führungen teilnehmen.

Hamburger Rathaus
Rathausmarkt 1
20095 Hamburg
Tel.: 040-428312010

 
            

St. Michaeliskirche

Die St. Michaeliskirche – von den Hamburgern nur „Michel“ genannt – gehört zu den fünf Hamburger Hauptkirchen und ist das Wahrzeichen der Hansestadt. Viele Hamburg Besucher machen sich als erstes auf den Weg zum Michel, um auf der Plattform des 132 Meter hohen Kirchturms den wunderbaren Blick über den Hamburger Hafen, die Innenstadt, die Alster, das Rathaus und bei schönem Wetter bis in die Hamburger Vororte zu genießen. Doch auch die Halle der Kirche sollte man sich ansehen. Der sehr große und helle Raum mit seinen goldenen Verzierungen vermittelt anders als viele andere Kirchen ein sehr freundliches Flair. Der 2500 Personen fassende Raum wird häufig für Konzerte und Veranstaltungen genutzt.

St. Michaeliskirche
Englische Planke 1
20459 Hamburg
Tel.: 040-376780

 
           

Alter Elbtunnel

Der Alte Elbtunnel befindet sich direkt an den Landungsbrücken. Im Gegensatz zum Neuen Elbtunnel als Hauptverkehrsstrom unter dem Fluss hindurch, wird der Alte Elbtunnel heute nur noch vereinzelt von Autos genutzt. Die Besonderheit liegt in der Ein- und Ausfahrt der über 420 Meter langen Durchfahrt: Durch die zentrale Lage musste hier Platz gespart werden, so dass statt der üblichen Zufahrtsrampen Fahrstühle die Autos unter die Erde transportieren.
Heute wird er hauptsächlich von Fußgängern und Fahrradfahrern genutzt. Seit 2003 steht er unter Denkmalschutz, 2011 wurde er von den Ingenieurkammern Hamburgs und des Bundes als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ ausgezeichnet.

Alter Elbtunnel
Bei den St. Pauli-Landungsbrücken 7
20359 Hamburg
Tel.: 040-30051300

 
        

Köhlbrandbrücke

Wenn man mit dem Auto den Elbtunnel Richtung Süden durchquert, taucht sie plötzlich neben der Autobahn auf – die Köhlbrandbrücke. Die über 3,5 km lange Schrägseilbrücken-Konstruktion verbindet die Elbinsel Wilhelmsburg mit der Autobahn A7 und überquert dabei einen Arm der Süderelbe, den so genannten Köhlbrand. Täglich wird die Brücke von vielen tausend Kraftfahrzeugen genutzt, die hier Güter aus dem Hafengebiet verschiffen. Mit den großen Hafenkränen und Containern im Hintergrund wirkt die Brücke, die übrigens für Fußgänger und Fahrradfahrer gesperrt ist, besonders beeindruckend. 

       

Jungfernstieg und Alsterarkaden

Der Jungfernstieg ist eine Flaniermeile südlich der Binnenalster. Sie war die erste Straße in Deutschland, die bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts asphaltiert wurde. Nachdem der Jungfernstieg bis 2005 durch seine zahlreichen Bäume einen alleenhaften Charakter besessen hatte, wurde er 2005 durch die Verschmälerung der Straße und die gleichzeitige Verbreiterung der Gehwege sowie die neue, helle Pflasterung komplett neu gestaltet. Im Sommer tummeln sich hier viele Menschen, die den Blick über die Binnenalster bis zur Lombardsbrücke genießen oder sich durch die Geschäfte treiben lassen. Hier findet auch das jährliche Alstervergnügen statt, das durch seine Bühnen mit Live-Bands, zahlreichen Ständen und Buden sowie einem großen Feuerwerk begeistert.
Nur wenige Meter vom Jungfernstieg entfernt befindet sich das Hamburger Rathaus. Auf dem Weg dorthin kommt man an den Alster Arkaden vorbei, ein im italienischen Stil gestalteter Rundbogengang direkt am Wasser. Er wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts vom Architekten Alexis de Chateauneuf nach einem großen Brand im Rahmen der Neugestaltung des Rathausmarktes errichtet.

       

© Gunnar Ries / Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.5]

Fernsehturm

Eines der Wahrzeichen der Hansestadt ist der Heinrich-Hertz-Turm, meist einfach Fernsehturm genannt. Er steht im Stadtteil St. Pauli direkt am Park Planten un Blomen und ist mit einer Gesamthöhe von 272 Metern das höchste Gebäude Hamburgs. Benannt wurde er nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz, der im 19. Jahrhundert die Verbreitung von elektromagnetischen Wellen erforschte. Durch die Höhe des Fernsehturms ist er von vielen Ecken der Innenstadt erkennbar.

Fernsehturm Hamburg
Lagerstr. 2
20357 Hamburg

 
     

Chilehaus

Das Chilehaus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude und gleichzeitig ein moderner Bürokomplex. Es wurde 1922 vom Hamburger Kaufmann Henry Brarens im Stil des Backstein-Impressionismus erbaut und erinnert durch den spitzen Fassadenwinkel und die geschwungene Fassade an ein Schiff. Obwohl hier zahlreiche Büros untergebracht sind, ist es für Besucher der Stadt zu einer wichtigen Sehenswürdigkeit geworden: Die künstlerisch gestaltete Fassade, die beeindruckende Beleuchtung bei Nacht, die künstlerischen Details im Inneren des Chilehauses und der große Innenhof ziehen sowohl Einheimische als auch Touristen an.

Chilehaus
Fischertwiete 2
20095 Hamburg
Tel.: 040-349194247

 
    

Colonnaden

Als Colonnaden bezeichnet man eine Straße in der Hamburger Innenstadt, die den Jungfernstieg mit der Esplanade und dem Stephansplatz nahe dem Dammtor Bahnhof verbindet. Im 19. Jahrhundert handelte es sich hierbei um eine Privatstraße, die durch gründerzeitliche Bauten und einen langen Arkadengang geprägt war. 1974 wurde die Straße eine Fußgängerzone, die immer noch durch ihre beeindruckenden historischen, unter Denkmalschutz stehenden Bauten begeistert und mehr bietet als eine einfache Shoppingmeile.  

   

© Janet Hartl / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Bismarck-Denkmal

Das größte Bismarck-Denkmal der Welt steht in Hamburg. Zu Ehren Otto von Bismarck, von 1871 bis 1890 der erste Reichskanzler des Deutschen Reichs, wurde hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein knapp 35 Meter hohes Monument erschaffen. Die Höhe der eigentlichen Bismarck-Figur nimmt dabei knapp 15 Meter ein, für die restlichen 20 Meter sorgt ein Sockel aus Granitblöcken. 1906 wurde das Bismarck-Denkmal feierlich eingeweiht. Standort wurde nach vielen Diskussionen der alte Elbpark unweit der Landungsbrücken. Das Denkmal ist dabei so ausgerichtet, dass Bismarck, auf sein Schwert gestützt, auf das Wasser guckt.

Bismarck Denkmal
Seewartenstraße
20459 Hamburg

 
  

Altonaer Rathaus© WHell / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Altonaer Rathaus

Das Altonaer Rathaus aus dem 19. Jahrhundert wurde ursprünglich als Bahnhof im Stil des Neoklassizismus erbaut. Nachdem der Bahnhof im Nachhinein doch an anderer Stelle geplant wurde, baute man das Gebäude zum Rathaus um.
Altona ist heute ein Bezirk Hamburgs, wurde ursprünglich jedoch als Fischersiedlung im 16. Jahrhundert gegründet. Altona gehörte zum Herzogtum Holstein, das dem dänischen König unterstand, und durfte sich nach der Verleihung des Stadtrechts 1664 als zweitgrößte dänische Stadt betiteln. Das heutige Rathaus ist das dritte in Altona. Direkt vor der Nordseite wurde am Ende des 19. Jahrhunderts eine Statue von Kaiser Wilhelm I. errichtet.

Altonaer Rathaus
Ottenser Marktplatz 10
22765 Hamburg

 
 

Hamburger Hauptkirchen

Überall in Hamburg findet man zahlreiche Kirchen, deren Türme meist von weither sichtbar sind. Als Hauptkirchen dürfen sich jedoch nur fünf bezeichnen: Die berühmte St. Michaeliskirche, besser bekannt als "Michel", St. Petri, St. Katharinen, St. Jacobi und St. Nikolai.

St. Michaeliskirche
Englische Planke 1
20459 Hamburg
Tel.: 040-376780


St. Petri
Bei der Petrikirche 2
20095 Hamburg
Tel.: 040-1888866


St. Katharinen
Katharinenkirchhof 1
20457 Hamburg
Tel.: 040-30374730


St. Jacobus
Jacobikirchhof 22
20095 Hamburg
Tel.: 040-3037370


St. Nikolai
Harvestehuder Weg 118
20149 Hamburg
Tel.: 040-4411340

 

Hamburg Stadt